Ramón Gorigoitia

Geboren 1958 in Valparaíso, Chile. Studierte Musikpädagogik und Komposition an der Katholischen Universität in Valparaíso, u.a. bei Hernán Ramirez, Darwin Vargas und Alejandro Guarello. 1983 Übersiedlung nach Deutschland. Kompositionsstudium bei Bojidar Dimov am Konservatorium in Köln, Jazz & Komposition an der Musikhochschule in Köln sowie Musikwissenschaften und Phonetik an der Universität zu Köln.

Teilnahme an Kompositionskursen und Seminare in Paris, Amsterdam, Bayreuth und Köln, u.a. bei Mauricio Kagel, Jos Leussink, Manfred Niehaus und Gustavo Becerra-Schmidt. Als Dozent Workshops und Kurse in Universitäten und Hochschulen in Köln, Gelsenkirchen, Oldenburg, Minden, Essen, Berlin, Santiago, Valparaíso und Concepción. Zusammenarbeit mit Cuarteto Latinoamericano de cuerdas, Schlagquartett Köln, Mannheimer Streichquartett, Ensemble Bartok, Taller de música contemporánea, Ensemble CIMA, E-Mex Ensemble, Ensemble Iberoamericano, Taller sonoro, Ensamble Musikfabrik, Auditivvokal, Cuarteto de Saxos Villafruela, Duo Scarbó, Voxnovus, u.a.m. Aufführungen seiner Werke bei verschiedenen Festivals und Konzerten in Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Litauen, Bulgarien, Spanien, USA, Mexiko, Argentinien, Bolivien, Japan, Australien und Chile.

Kompositionen für Kammermusik, Orchester- und Chorwerke, elektroakustische Musik, sowie auch für Film und Tanztheater. Auftragskompositionen und Förderungen u.a. von der Kunststiftung NRW, Deutsche Welle, Ensemble Bartok, Festival Forum Neuer Musik DLF, WDR, SK Stiftung Kultur, Ernst von Siemens Musikstiftung, Goethe Institut, DIRAC, Auditivvokal. Stipendien und Preise vom Gaudeamus Foundation, WDR. Preis World Medal für die Filmmusik von „Verrat in Santiago“ beim New York Film Festival 2004. Tätigkeiten als Dozent sowie als Musikpublizist in Deutschland. Lebt als freischaffender Komponist in Köln.